Grassilage |
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Die Anforderungen an die Grassilagequalität aus Sicht der Ernährung von Hochleistungskühen steigen von Tag zu Tag. Neben dem Nährstoff- und Energiegehalt kommt der Gärqualität besondere Bedeutung zu. Daher ist es uns wichtig eine hohe Schlagkraft durch unsere Maschinen gewährleisten zu können. |
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Der Energiegehalt ist in erster Linie über den Schnittzeitpunkt zu steuern. In reinen Grasbeständen liegt die Zeitspanne für den optimalen Schnittzeitpunkt bei 3 - 5 Tagen. Bei kleereichen Aufwüchsen ist diese Spanne etwas weiter. Für den Proteingehalt ist neben dem Schnittzeitpunkt insbesondere die Stickstoffdüngung von Bedeutung. |
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Der Anwelkgrad sollte 35 - 40 % Trockenmasse nicht übersteigen und in 1 - 2 Feldtagen erreicht sein.Bezüglich der Schnittlänge wird heute die Häckselung auf 3 - 4 cm als optimal angesehen. Dies hat Vorteile bei der Verdichtung des Erntegutes im Silo sowie bei der Futteraufnahme durch die Kühe. Der Strukturwert bleibt voll erhalten. Nach der Verdichtung ist der Silostock unbedingt sofort mit Silofolie (Mindeststärke 180 mm) abzudecken. |
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Eine gute Versicherung gegen Verpilzung und Nacherwärmung bieten wir zusätzlich durch den Einsatz von speziellen Milchsäurebakterienkulturen oder chemischen Siliermitteln. Sie werden am besten, während des Häckselvorganges, über eine am Häcksler eingesetzte Flüssigdosieranlage (Bild) eingebracht. Bei richtigem Einsatz bringen Siliermittel deutliche Mengen- und Qualitätseffekte, die insbesondere zur Realisierung einer artgerechten Ernährung von Hochleistungskühen von Bedeutung sind. |
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