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Maissilage

Der Mais ist in der Rindviehfütterung nicht mehr wegzudenken! Um den Energiegehalt der Maissilage zu erhöhen, empfiehlt es sich den Mais durch einen so genannten Hochschnitt zu ernten. Die unteren 20 - 30cm beinhalten nur geringe Energiegehalte und sind daher für die Rindviehfütterung zu vernachlässigen. (Interessant nur bei Futterknappheit!)
Bis 40 cm hohe Stoppeln lassen sich problemlos unterpflügen. Bei höheren Stoppeln erfolgt eine Zwischenbearbeitung mit Scheibenegge oder Mulcher.


Der Trockenmassegehalt der Maissilage sollte aus ernährungsphysiologischer Sicht 40 % nicht überschreiten. Die Maissilage muß gärbiologisch von bester Qualität sein. Sie muss buttersäurefrei sein und sollte nicht mehr als 0,5 % Essigsäure in der Trockenmasse enthalten, denn schon bei Essigsäuregehalten von 0,5 - 1% in der Trockenmasse wird die TM-Aufnahme der Kühe negativ beeinflusst (Hoffmann, 1997). Maissilage sollte nicht mehr als 20% Rohfaser enthalten und einen Energiegehalt von über 6,5 MJ NEL/kg TM aufweisen.

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