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Kalkdüngung

Liebigtonne Das Minimumgesetz, von Justus Liebig besagt, dass das Wachstum von Pflanzen durch die knappste Ressource eingeschränkt wird. Diese Ressource wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Wird zum Beispiel Stickstoff hinzugegeben, das bereits im Überfluss vorhanden ist, har das keinen Einfluss auf das Wachstum.

Gezielt Kalk düngen

Der Boden ist das wertvollste Kapital des Landwirtes. Doch erst das Wissen um die komplexen Vorgänge darin bringt ihm langfristig eine gute Rendite.

Der richtige pH-Wert des Bodens hat für die Bodenentwicklung, die Bodeneigenschaften sowie für die Nährstoffverfügbarkeit eine sehr große Bedeutung und beeinflusst damit das Pflanzenwachstum in vielfacher Weise. Mit dem Absinken der pH-Werte ursprünglich kalkhaltiger Böden beginnen Tonwanderung und Strukturzerfall, die biologische Aktivität geht zurück, Phosphorsäure wird festgelegt und bei stärkeren Säuregraden (pH < 5,0) treten in Mineralböden freie Aluminium-Ionen auf, die auf das Wachstum der Kulturpflanzen mehr oder weniger giftig wirken.

Der pH-Wert ist das Maß für den Säuregrad (die Azidität) oder die Reaktion eines Bodens. Abnehmende pH-Zahlen kennzeichnen daher die Zunahme der Wasserstoffionenkonzentration, die man dann als Versauerung bezeichnet. Die Ursachen der Versauerung sind unter anderem die H+-Ionenfreisetzung als Folge der Atmung von Wurzeln und Mikroorganismen, die Entstehung organischer Säuren bei der Humifizierung (Huminsäuren) und beim behindertem Abbau organischer Massen infolge Luftmangels (Milchsäure, Buttersäure), sowie die Umsetzung von Stickstoff im Boden.

Der Kalkzustand unserer Böden hat sich in den zurückliegenden Jahren kaum verbessert. Dies ist auf den mit fortschreitender Ertragssteigerung erhöhten Kalkentzug, auf den durch intensiveren Stickstoffeinsatz sowie vermehrte Stroh-, Kompost und Gründüngung angestiegenen Kalkbedarf zurückzuführen. Die regelmäßige und ausreichende Kalkzufuhr ist Grundlage für einen optimalen Nährstoffumsatz im Boden.

Jeder Landwirt hat somit folgende Punkte zu überdenken:
- Welche Wirkungen (chemisch, physikalisch, biologisch) entfaltet der Kalk im Boden?
- Welche Beziehungen bestehen zwischen den angebauten Fruchtarten und dem Kalkhaushalt im Boden?
- Welche Kalkdünger sind für die standortgerechte Kalkversorgung verfügbar?

Kalkdünger sind als basisch wirksame Düngemittel in erster Linie Bodendünger. Ihre Hauptwirkung liegt in der Erhöhung des pH-Wertes, in der Verbesserung der Bodenstruktur und aller damit zusammenhängenden Folgeleistungen für das Wachstum der Pflanzen. Erst in zweiter Linie sind sie als Lieferanten des Pflanzennährstoffs Ca wirksam. Um das Mikroorganismenleben, die Krümelstabilität sowie die Auf- und Abbauvorgänge des Bodens günstig zu gestalten, sind wesentlich höhere Mengen von Ca im Boden erforderlich, als die Pflanze für ihre Lebenstätigkeit braucht.
Man unterscheidet zwischen den langsam wirkenden, rasch wirkenden und sowohl rasch als auch langsam wirkenden Kalkformen. Von allen Kalkdüngern geht eine entsäuernde, lockernde und belebende Wirkung für den Boden aus.
Die Firma H.-W. Rönner GmbH & Co. KG ist seit einigen Jahren in den Landkreisen Osterholz, Bremen Cuxhaven und Rotenburg, sowie auch überregional ein Spezialist in der Lieferung und Ausbringung von Kalkdüngern.